• Tag eins des Bundeswettbewerbs 2018

    Während die ersten Schüler*innen bereits eine Stunde vor Beginn der Challenge ins Kreuzberger Social Impact Lab strömten, kamen die Berliner dank der BVG standesgemäß kurz vor Beginn des Tagesprogramms an. Dieses begann mit einer herzlichen Begrüßung und einer Einführung in die Challenge durch Norbert Kunz, den Gründer von Social Impact.

    Zudem wurde endlich das große Geheimnis um das Thema der Challenge gelüftet. Bezug nehmend auf das erste der 17 UN-Entwicklungsziele „Armut überall und in all seinen Formen beenden“ haben sich die Initiator*innen des Projekts für das Thema Kinderarmut entschieden. Es ist eine erschreckende Tatsache, dass mehr als eine Milliarde Menschen am Rande des Existenzminimums leben und insbesondere Kinder und Jugendliche davon besonders betroffen sind. Der konkrete Wortlaut der Challenge ist wie folgt:

    Was könnt ihr als Schüler*innen dazu beitragen, die Lebensbedingungen von Kindern in Armut zu verbessern!

    Nach einem kurzen Warm Up begann der „Arbeitstag“ der Schüler*innen gemeinsam mit ihren jeweiligen Trainer*innen mit der ersten Phase des Design Thinkings in welcher es darum geht, das Thema zu verstehen. Hierzu erhielt jedes Teams zur Recherche ein Tablet und die Schüler*innen konnten ihre Smartphones, sowie das freie W-Lan nutzen. Die Design Thinking Trainer*innen halfen dabei, die vielfältigen Erkenntnisse der Nachforschungen zu clustern und zu strukturieren.

    Jedes Team erhielt zudem eine Box mit allen Materialien, welche sie für den Prozess des Design Thinkings brauchen, sowie Flipcharts und große Arbeitswände. Dem kreativen Prozess sollten keine Grenzen gesetzt sein.

    Besonderen Eindruck hinterließ die zweite Phase: Interviews führen. Um noch intensiver in die Thematik einzusteigen und die Perspektiven anderer Menschen nachvollziehen zu können, ging es mit eigenen Fragen in die Feldforschung in Berlin Kreuzberg. Einige Teams befragten Menschen in der Markthalle und waren beeindruckt von der Internationalität der Stadt, andere hatten gezielt Nachbarschaftszentren ausfindig gemacht um später anzumerken, dass dort alle Mitarbeiter*innen und Gäste ganz schön hohen Alters waren.

    Selbst während der Mittagspause wollten einige Schüler*innen nicht aufhören an ihren Lösungen zu arbeiten und nahmen sich Snacks und Getränke mit an ihren Team-Arbeitsplatz.

    Wir sind sehr gespannt auf den zweiten Tag der Challenge im Quartier Zukunft der Deutschen Bank und die Lösungsansätze der Schüler*innen. Sie wollen gerne sehen, was mit solch einer innovativen Methode im Unterricht möglich ist? Kommen Sie am Freitag einfach vorbei, folgende Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram oder laden Sie ganz einfach unsere Toolbox herunter und wenden Sie diese in ihrer Klasse oder mit ihrer Gruppe an.

    Zum öffentlichen Pitch der Projektideen im Quartier Zukunft der Deutschen Bank in der Friedrichstraße sind Sie ab 13:00 herzlich eingeladen.